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DKMS - gemeinsam für Greta

DKMS - gemeinsam für Greta

Gretas Geschichte

Gretas Geschichte

Greta ist drei Jahre alt und kommt aus Bochum. Sie hat das "Myelodysplastische Syndrom" (MDS), das nur durch eine Stammzelltransplantation geheilt werden kann.

Sorgen um ihr Kind mussten sich Gretas Eltern schon früh machen. Nach einer komplizierten Schwangerschaft wurde Greta in der 36. Schwangerschaftswoche per Notkaiserschnitt auf die Welt geholt. Zu klein und zu leicht kämpfte sie sich mit Riesenschritten ins Leben und trotzte allen Schwierigkeiten, so dass sie bald  alle Entwicklungsdefizite aufgeholt hatte.

Als lebenslustiges und aufgewecktes Mädchen unterschied sie sich nicht von ihren Altergenossen.

Bis zu ihrem zweiten Geburtstag führte Greta ein normales Kinderleben. Dann plötzlich litt sie unter hohem Fieber, immer wiederkehrenden Lungenentzündungen, Blutvergiftungen und starken Durchfällen. Doch Greta erholte sich immer wieder. Ihre Blutwerte waren und sind konstant schlecht, ihre Immunabwehr funktioniert bis heute nicht. Mehr konnte man ihren Eltern noch nicht sagen. Monatelang ließ Greta Untersuchungen in Kliniken tapfer über sich ergehen - eine Tortur für die ganze Familie. Bundesweit versuchten Ärzte, eine Diagnose zu stellen. Sie konfrontierten Gretas Eltern mit vielen unheilbaren Krankheiten, verwarfen ihre Vermutungen aber immer wieder. Kontakt zu anderen Kindern darf Greta nicht haben. Zu anfällig ist sie für Infektionen, die sich bei ihr lebensbedrohlich entwickeln können.

Kurz vor ihrem dritten Geburtstag stellten Ärzte an der medizinischen Hochschule Hannover fest: Greta ist an MDS erkrankt. Eine Stammzellspende ist unumgänglich.

Ein passender Spender konnte bis jetzt noch nicht gefunden werden. Deshalb organisiert Gretas Familie gemeinsam mit Freunden, dem Verein "LebensZeiten e.V." und der DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei eine Typisierungsaktion.